
Veselina Vasileva (Drehbuch & Regie)
Vor ihrem Studienabschluss in Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Soziologie, an der Westfälischen-Wilhelms Universität (WWU) in Münster, Deutschland, widmet sich die gebürtige Bulgarin der kreativen, filmischen Arbeit. „Sandkorn im Getriebe“ ist der sehr persönliche Ausdruck ihrer Gedanken und Gefühle zum Thema Klimawandel. Der Kurzfilm ist auch der Ausdruck ihrer Faszination für audio-visuelle Medien und der Versuch relevante politische Themen auf eine alternative Art und Weise, zu vermitteln. Mit „Sandkorn im Getriebe“ möchte sie ihren persönlichen Beitrag für einen bewussteren und ressourcenschonenden Umgang mit der Umwelt leisten. Ihr Wunsch ist, in einem dem Film folgenden Diskurs, Lerneffekte beim Zuschauer zu erzielen und alternative Handlungsoptionen zu diskutieren.

Nadejda Stoyanova (Aufnahme- und Produsktionsassistenz)
studiert Ethnologie, Soziologie und Psychologie an der WWU-Münster, Deutschland mit den Schwerpunkten Indien & audio-visuelle Anthropologie. Ihr Debüt als Filmemacherin machte die Bulgarin mit dem ethnologischen Dokumentarfilm „FreeCommunitas: rhythm connects people“ im Kino Cinema. In ihrem Kurzfilm erzählen Improvisationsmusiker die Geschichte ihres kreativen Sonntagstreffens unter dem freien Himmel des Münsteraner Hafens. 2008 wurde der Film auf dem Festival „Days of ethnographic film“ in Ljubljana, Slowenien vorgeführt. Ihre Wissensbegierde, Kreativität & Faszination widmet die Studentin weiterhin der Kulturwissenschaften, Regie & Umwelt.

Dr. Hasko Schneider (in der Rolle des alten Mannes)
1942 in Berlin geboren, Schul- und Studienzeit in Münster. 1964 bis 1970 Lehrer an der Hauptschule. Zweitstudium und Promotion in Pädagogik, Philosophie und Kommunikationswissenschaft. Seit 1970 zunächst als Assistent an der Pädagogischen Hochschule und später als Akademischer Oberrat an der Universität Münster tätig. Dort neben den Lehraufgaben auch langjähriger Leiter der „Abteilung Audiovisuelle Medien“. Herstellung wissenschaftsorientierter Dokumentarfilme im Auftrag verschiedener Fachbereiche der Universität. Schwerpunkte der Lehr- und Prüfungstätigkeit: Schul- und Medienpädagogik, Praxis des dokumentarischen Filmens. – Veranstaltung zahlreicher Filmseminare, u.a. in Ecuador, Polen, Russland und Armenien.

Nico Bachus (klassische Gitarre)
geboren 1979, diverse Rockbands und Jazz-Formationen, verschiedene Weltmusik-Ensembles; seit 2003 zunehmend elektronische Komposition, Soundsequencing und Klangmalerei.

Anne-Julia von Bibra (Violine)
studiert Mathematik, Musik und Physik für gymnasiales Lehramt in Münster. Schon als Kind war sie fasziniert von Musik und liebte das Singen. Nachdem sie in der Grundschule durch Flötenunterricht und Musiktheaterprojekt eine gute musikalische Grundbildung bekommen hatte, fing sie mit 9 Jahren an, Geige zu lernen. Durch verschiedenste musikalische Erfahrungen wie Kinderchorarbeit, Orchesterprojekte und -reisen, Musikseminare, sowie Komposition und Chorleitung hat sich ihre Liebe zu Musik in jeglicher Form vertieft und sie letztendlich zu einem Studium der Schulmusik geführt, in dem sie Geige als Hauptfach belegt. Neben der klassischen Ausbildung findet Julia seit kurzem auch immer mehr Freude an Eigenkompositionen und Improvisationsprojekten wie die Komposition der Filmmusik zu „Sandkorn im Getriebe“.

Rashid Dalil (arabische Laute)
Der Klang der arabischen Laute begleitet Raschid seit Kindesalter. Seine musikalische Ausbildung hat er an einer Musikhochschule in Marokko abgeschlossen. Raschid liebt es, die Faszination von der Entstehung eines improvisierten Musikstückes immer wieder von Neu zu erleben und arbeitet gern mit unterschiedlichen Musikern zusammen.

Stefanie Enriquez-Geppert (Piano)
Musik war für Stefanie schon früh ein aktiver Bestandteil ihres Lebens. Nach der typischen Ausbildung in der Kindheit (Frühmusikalische Erziehung, Musikschulunterricht) war sie Mitglied in einem Orchester, hat als Begleitung für unterschiedliche Formationen gespielt und abends ab und zu in einer Kneipe Backgroundmusik gemacht. Derzeit spielt sie in einer Band Keyboard.
Christine Hermann (Cajon)
geb. 1976, Trommellehrerin: www.perkussiv.de;
Ausbildung in westafrikanischer und afro-karibischer Perkussion; Ehemalige Perkussionistin der Afrobeat-Band „Brakka Mu Jazz“ und der Latin-Fusion-Band „Grupo Pa´ Gozar“; aktuell Mitglied der Sambaband „Ashé Tambor“ sowie des Percussion-Ensembles „con gas“; Leitung von Kursen und Workshops für westafrikanische Perkussion (Ensemble für Djembes und Basstrommeln) sowie Einzel- und Kleingruppenunterricht für Congas, Cajon oder Djembe; veröffentlichte Tonträger: Ashé Tambor „Power Grooves Brazilian Style“ (2004), Brakka Mu Jazz „Patcho Star“ (2005), con gas „Afrokaribische Trommelrhythmen“ (2006)
Willi Paul (Bassgitarre)
mit 18 Jahren hat Willi mit ein paar Freunden beschlossen, Musik zu machen, ohne dass auch nur einer von der Gruppe ein Instrument spielen konnte. Ihm wurde der Bass in die Hand gedrückt und seitdem hat Willi ihn nicht mehr aus der Hand gegeben. Über die Jahre hat er in den verschiedensten Bands und Projekten mitgewirkt und verschiedenste Musikrichtungen ausprobiert-Punk, Indie, Ethno etc. Zur Zeit ist Willi Bassist der Band "Home to Paris", www.hometoparis.de

