
Die Idee
Der Kurzfilm „Sandkorn im Getriebe“ zeigt den Zusammenhang zwischen den anthropogenen Ursachen des Klimawandels und den Folgen für die Natur und die Menschen, vorwiegend in Entwicklungsländern. Der Kurzfilm rückt die Grundsatzfrage nach der Verantwortung jedes Einzelnen in den Vordergrund und wendet sich an den Zuschauer:„Was kann jeder Einzelne von uns gegen den Klimawandel tun?“
Eine Geschichte ohne Worte. Es ist genug gesprochen worden, es muss gehandelt werden und das liegt in unseren Händen.
Die Entstehung
Das Drehbuch zum Kurzfilm “Sandkorn im Getriebe” wurde Mitte November 2008 im Rahmen des Kurzfilmwettbewerbes zum Thema “Armutsbekämpfung und Klimawandel” von German Watch e.V. ausgezeichnet. Die Autoren der prämierten Drehbücher bekamen die Möglichkeit ihre Idee filmisch umzusetzen.

Hintergrund
Im Vorfeld der United Nations Climate Change Conference in Kopenhagen, 07.-18. Dez. 2009, ist „Sandkorn im Getriebe“ mehr als aktuell.
Seit der Veröffentlichung des Vierten Sachstandsbericht (englisch: Fourth Assessment Report, AR4) des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) der Vereinten Nationen 2007 ist die mediale und die gesellschaftliche Sensibilität für das Thema Klima kurzfristig und schlagartig gestiegen. Die Veränderung des Klimas und den Ausmaß seiner Auswirkungen beschäftigen die Wissenschaftler seit Jahren.
Bei den anstehenden Klimaverhandlungen im Dezember in Kopenhagen werden die Meilensteine für die zukünftige Klimapolitik nach Kyoto gesetzt. Die Erwartungen sind hoch, die Einschätzungen von Experten nach dem Ergebnis eher skeptisch.
Solange Klima eine Angelegenheit der staatlichen und zwischenstaatlichen Akteure bleibt und nicht das Individuum als Teil des Kollektivs in die Verantwortung genommen wird, schätzen die Wissenschaftler die Zukunft düster ein. Reicht aber das bereits bestehende Bewusstsein für Aktivitäten aus?
„Sandkorn im Getriebe“ stellt Fragen, rüttelt das verschlafene Bewusstsein in uns und ruft zum Handeln aus; „Sandkorn im Getriebe“ gibt bewusst keine Antworten und keine Lösungen. Diese sollten wir im Dialog zwischen Generationen und Völker gemeinsam finden.
Filmische Stilmittel
Für „Das Sandkorn im Getriebe“ sind bewusst plakative und bekannte Bilder aus verschiedenen Nachrichtensendungen ausgesucht worden. So werden beim Zuschauer bereits bestehende, individuelle Assoziationen und Vorkenntnisse bezüglich des Klimawandels und der Armut in der Welt hervorgerufen, die durch den Film verstärkt werden. Die in freier Improvisation entstandene Musik soll die beim Zuschauer erzeugte persönliche Stimmung bekräftigen.
Drehtage in Duisburg im Landschaftspark
Drehtage in Bochum am Spielplatz
Aufnahmen der Filmmusik im Tonstudio











